Ene, mene, muh – und raus bist Du!

  • Von: René Schindler
  • Lesedauer: 20 Minuten
  • Erfahre, warum man trotz Equal Pay, Gesetzesänderungen und vielen Verbesserungen die Leiharbeit auch Sklavenhandel genannt wird – und das zu Recht

Dazugehören – für Kinder, als auch für Erwachsene überaus wichtig

Oder: Was am System Leiharbeit das wirklich perfide ist.

  1. Leih- oder Zeitarbeit: Worum es geht
  2. Die Hintergründe
  3. Brückeneffekt – oder Sackgasse… Was denn nun?
  4. Dumpinglöhne oder zu teuer?
  5. Gleiche Arbeit, (un)gleiches Geld – die rechtliche Lage
  6. Was ist der Sinn von Leiharbeit?
  7. Die Realität
  8. Die besten höchstrichterlichen Urteile für Leiharbeitnehmer
  9. Das Märchen von der Selbstreinigung des Marktes
  10. Inside Zeitarbeit – Personal und Rahmenbedingungen
  11. Es ist nicht alles schlecht..
  12. Fazit: Sklaventreiber
  13. Life Hacks Leiharbeit – Das musst Du wissen (und umsetzen)

Leih- oder Zeitarbeit: Worum es geht

Es gibt viele Begriffe dafür – Leiharbeit, so der offizielle Begriff dafür wie er von der Bundesagentur für Arbeit, der Rechtsprechung und dem Arbeitnehmerüberlassungs-Gesetz (AÜG) bezeichnet wird.

Arbeitgeber in der Branche bezeichnen es lieber als Zeitarbeit, das klingt angenehmer und netter – und man gebraucht gern das Argument dass lediglich Sachen verliehen werden, ohne Entgelt. Was ja bei der Leiharbeit nicht stimmt. Man kennt es auch als Temp Working, Job Leasing oder Personalüberlassung. Stilvoller klingt dagegen Personal Dienstleistungen.

Betriebe, welche Leiharbeit nutzen

Aber wie man es auch dreht und wendet – es geht um den Fakt, dass eine Person (die Leiharbeitskraft) Arbeit bei einem Arbeitgeber (dem Entleiher) verrichtet, aber formal ist man als Arbeitnehmer beim Verleiher angestellt. Dieses Dreieicksverhältnis kenntzeichnet das Leiharbeitsverhältnis.

Man erhält, das sollte man im Blick haben, weniger Geld als Festangestellte Kolleg:innen, auch weniger Urlaub oder andere Benefits, wie Jahressonderzahlungen, oder ist von betrieblichen Vorteilen wie Jobtickets oder Farradleasing ausgeschlossen.

Die Hintergründe

Zeitarbeit wurde in den 50ern in den USA geschaffen, als zwei Rechtsanwälte auf die Idee kamen, die Personalprobleme großer Unternehmen zu lösen in dem temporäres Personal angeboten wurde- Manpower war geboren.

In Deutschland ist die Zeitarbeit seit 1972 mit dem AÜG geregelt – und war seit dieser Zeit mehreren Reformen unterworfen – während es bis in den 90er Jahren nur wenige Leiharbeiter:innen in den Betrieben gab, existierten parallel Höchstüberlassungsgrenzen und viele Schutzregeln.

Die relevantesten Entwicklungen der Leiharbeit in Deutschland auf einem Blick

In Zeiten starker Arbeitslosigkeit (5 Millionen in der BRD) in den frühen 2000er Jahren, wurde die Höchstüberlassungsdauer aufgehoben und man konnte Jahrelang als Zeitarbeitskraft auf einem solchen Arbeitsplatz arbeiten – sozialverisicherungspflichtig beschäftigt, mit Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaub – ABER:

Von heute auf Morgen konnte man diesen Arbeitsplatz wieder verlieren, wenn der Entleiher, da wo man arbeitete, einen nicht mehr haben wollte (kam sehr oft vor), oder der Verleiher, welcher das Direktionsrecht ausübt, jemanden abzog (kommt weniger vor, dass ist mit Umsatzeinbußen des Verleihers verbunden). (Quellen hier)

Lange Zeit nur für Auftragsspitzen, wurde mit jeder Reform Leiharbeit mehr und mehr ein strategisches Personalinstrument

In der letzten großen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, im Jahr 2017, wurden zwei Dinge festgehalten, welche als besonders nachteilig für Leiharbeitnehmer:innen galten. Das Equal Pay, also der gleiche Verdienst wie vergleichbare Festangestellte im Betrieb (muss jetzt nach 9 Monaten erfolgen) und die Höchstüberlassungsdauer von max. 18 Monaten. Doch dazu später mehr,

Brückeneffekt – oder Sackgasse… Was denn nun?

Dafür zwei Beispiele: Mein Freund Thomas, gelernter CNC Fräser, war nach seiner Ausbildung befristet angestellt und bekam keine Verlängerung durch seine Firma.

Er wurde arbeitslos und bekam nach einigen Wochen durch die Bundesagentur für Arbeit ein Jobangebot als CNC Fräser bei einem Mittelständler, welcher internationale Märkte mit elektonischen Halbzeugen beliefert.

CNC Fräser

Der Haken: Der Job-Einstieg sollte über Zeitarbeit erfolgen. Weniger Lohn, weniger Urlaub und eine deutlich schwächere Stellung im Betrieb.

Thomas nahm die Stelle an, arbeitete als CNC Fräser und bekam nach sechs Monaten ein Angebot in Festanstellung in der Firma.

Heute, 14 Jahre später ist er Meister, Mitglied des Betriebsrates und betreut als Mentor neue Kolleginnen und Kollegen.

Dies ist ein Beispiel, wie aus einer Hochglanzbroschüre der Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit. Eine Arbeitslose Person, bekommt schnell eine Anstellung unter Echtzeitbedingungen, wird übernommen und die Zeitfirma hat eine Brücke in eine Festanstellung gebaut.

Anders geht die Entwicklung leider auch:


Beate war auch Zeitarbeiterin, in einem sehr großen internationalen Konsumgüterkonzern. Auch sie war, wie Thomas, eine ausgebildete Fachkraft (Bürokauffrau), war zuvor arbeitslos und bekam sehr schnell eine Anstellung in der Firma über – die Zeitarbeit.

Ihre Aufgabe war die Eingabe von Daten in Programm-Masken, die andere, festangestellte Kolleg:Innen weiter bearbeiten. Auch Beate war fleißig, arbeitete gern in der Firma und gab Daten ein. Beate hatte aber, im Gegensatz zu Thomas, keine Tätigkeit für eine Fachkraft, sondern verrichtete lediglich Tätigkeiten für Angelernte!

Tag für Tag, Woche für Woche. Monat für Monat. In Ihrer vorherigen Tätigkeit als Bürokauffrau war die Dateneingabe eine ihrer Tätigkeiten gewesen – sie nahm auch Telefonische Bestellungen entgegen, bearbeitete Reklamationen und betreute Stammkunden.

Typische Tätigkeiten, die eine ausgebildete Bürokauffrau macht. 

Alltag in einem Bürojob

Nach zwei Jahren als Datenerfasserin in Zeitarbeit bewarb sie sich auf eine Stellenanzeige, in welcher eine Bürokauffrau gesucht wurde – und bekam eine Absage.

Man teilte ihr telefonisch mit, dass sie ja seit zwei Jahren nur Tätigkeiten verrichtete, die inhaltlich und funktionell zu wenig für sie Stelle seien – und Ihre Ausbildung sei ja schon einige Jahre her…. Dequalifizierung oder Entwertung von Qualifikationen heisst dies im Fachjargon. Was für eine Sch…. für die Betroffenen.

Beate wurde nach einigen Monaten von dem Entleihbetrieb abgemeldet und nach Abbau Ihres Resturlaubes sowie der Überstunden auf ihrem Arbeitszeitkonto auch von der Zeitarbeitsfirma entlassen. Dies ist zwar gängige Praxis, aber rechtlich nicht korrekt!

Ihrer Qualifikation entwertet, mit geringerem Urlaub und mit schlechterem Verdienst. Für sie war Zeitarbeit eine Sackgasse. Jahre später, sie war bereits im Hartz Vier, zahlte ihr das Job Center eine weitere Ausbildung, wo sie jetzt in ihrem Traumjob arbeitet.

Dumpinglöhne oder zu teuer?

Zeitarbeit ist teuer. Zumindest für Unternehmen. Diese zahlen pro geleistete Arbeitsstunde einen Stundensatz vom doppelten, was der Leiharbeitnehmer bekommt, während der Leiharbeitnehmer auf Basis von 35 Stunden bezahlt wird und eine Bezahlung innerhalb der 9 Stufen der Leiharbeitstarife bekommt – unabhängig von seiner Qualifikation, sondern an dem was der Kunde oder der Entleihbetrieb wünscht. Branchenzuschläge noch nicht mitberechnet – dazu später mehr.

Das führt wie im Falle von Beate dazu, dass lediglich eine Datenerfasserin gewünscht wurde und eben auch eine Datenerfasserin bezahlt wurde.  Dies ist im aktuellen Tarifwerk die Entgelt-Gruppe 2.

Alle Beschäftigten in der Leiharbeit erhalten zudem 25 Tage Urlaub und eine Jahressonderzahlung von 200,-€ im November (Weihnachtsgeld) und im Mai (auch bekannt als Urlaubsgeld).

Gleiche Arbeit, (un)gleiches Geld – die rechtliche Lage

Und, witziger Fun Fact – Leiharbeit ist neben dem Ausbildungsverhältnis eine Arbeitsform, für welche die Schriftform vorgesehen ist. Das Gesetz, welche seit 1972 schon zigfach geändert wurde, sagt übrigens in § 8 Absatz I, dass jede Person in Zeitarbeit so behandelt (und bezahlt) werden soll, wie vergleichbare Stammbeschäftigte – außer ein Tarifvertrag regelt etwas anderes.

Schaut man sich die Tarifbindung in Deutschland an, so ist diese bei ca. 50 % , Tendenz weiter abnehmend.

In der Zeitarbeit dagegen ist diese Tarifbindung weitaus höher. Die beiden Verbände überbieten sich imZahlenspiel 90% beim iGZ, nahezu 100% beim BAP.

Was in allen anderen Fällen für Mitarbeiter mehr Schutz, besseres Gehalt, stärkere Konditionen usw sorgt, ist in der Zeitarbeit eine legitmierte Schlechterstellung hinsichtlich Entgelte, Urlaub und Sonderzahlungen im Vergleich zu den sog. Stammbelegschaften.

Aber halt, da gibt es doch Branchenzuschläge – ja in 11 Branchen existieren Zuschläge zum Tarifentgelt. Diese können sich durchaus sehen lassen. So bekommt man in der Metall- und Elektroindustrie bis zu 65% Zuschläge nach dem 15 Monat. Der Preis ist allerdings auch eine fast 3 mal so lange Höchstüberlassungsdauer von insgesamt 48 Monaten.

Die seit 2017 gesetzlich verankerten 18 Monate Höchstüberlassungsdauer dürfen ebenfalls in zwei Stufen erweitert werden – auf bis zu 24 Monaten wenn dies der BR beschließt und auf bis zu 48 Monaten,  wenn ein Tarifvertrag existiert.

Mit Zuschlägen schaut es ganz ordentlich aus. Quelle: IG Metall

Das Arbeitnehmerüberlassungs-Gesetz wurde bekanntlich unter Bundesarbeitsministerin Nahles 2017 geändert.

Ebenso interessant war, dass sich der GBR von Randstad mit einer schriftlichen Beschwerde an die Bundesarbeitsministerin wandte, dass bei einer Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten viele Kolleg:innen ihre tollen Jobs verloren- sie müssten dann 3 Monate und einen Tag warten um wieder arbeiten zu dürfen.

Krokodilstränen inkl. – der Randstad GBR macht sich gegen die Höchstüberlassungsduer von 18 Monaten für Leiharbeitnehmer stark.

Eine „Mitarbeitervertretung“, welche eine Schutzvorschrift, welche erlassen wurde um Übernahmen zu forcieren, und Druck auf die Kundenbetriebe auszuüben, torpediert, ist schon eine Leistung. Hier darf sich jeder selbst ein Bild davon machen.

Was ist der Sinn von Leiharbeit?

Wie unter Punkt 4. ausgeführt, ist Zeitarbeit für Unternehmen sehr teuer. Geld spielt keine Rolle, ist kein entscheidender Faktor bei der Überlegung, Fremdpersonal einzusetzen.

Vielmehr ist es auf Seiten der Betriebe der Grund, eine verlängerte Probezeit zu geniessen, den Mitarbeiter vorab zu testen oder schnell und aufwandslos Personal zu beziehen, welche nicht  die Personalkostenquote belastet.

Ja richtig gelesen – Zeitarbeiter zählen als Sache, für Firmen stellen dies Sachkosten dar – wie für einen Bürostuhl,  einen Tacker oder Bürogardienen.

Passend dazu – Leiharbeiter:innen


Folgende Branchen nutzen daher Zeitarbeit:


a) Industrie mit hoher Exportquote, in Metall, Elektro- und Chemie, um eine Peripherie Belegschaft aufzubauen, welche bei Auftragsrückgängen schnell abgebaut werden kann, (ca. 1/3)

b) Internationale Betriebe, deren Muttergesellschaft sich außerhalb der EU befindet, da diesen das mitunter restriktive Deutsche Arbeitsrecht ein Dorn im Auge ist

c) Betriebe im früheren Staatsbesitz, welche teils überbordende, tarifliche Regeln aufweisen und sich den Weg für neues Personal damit sehr verbauen oder erschweren. Hier existieren oft eigene, Zeitfirmen, welche eigene Tarife pflegen, welche besser als diejenigen der beiden Verbände sind,

d) Viele Betriebe im Öffentlichen Dienst, welche für bestimmte Prozessfunktionen Personal suchen und diese kurzfristig über Leiharbeit decken.

Der Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, dass es für Leihbeschäftigte unter Punkt a die großzügigen Branchenzuschläge gibt. Leihbeschäftigte unter Punkt c erhalten eigene, oft bessere Konditionen wie Kollegen von Fremdfirmen (und oft ist dies für Fachpersonal der direkte Einstieg in die Konzernstruktur).

Für Leihbeschäftigte unter Punkt d gibt es keine Branchenzuschläge, aber großzügige Regeln, welche in separaten Einsatzvereinbarungen durch die Betriebs- und Personalräte der jeweiligen ÖD Betriebe getroffen wurden. Hier wird großzügig mehr gezahlt, ebenso wünscht man keine Unterscheidung zwischen Kern- und Stammbelegschaften.

Die Realität

Großzügige Zuschläge, konzerneigene Zeitarbeitsfirmen, innerbetriebliche Regeln zur Gleichbehandlung, eigene Gesetze und sogar eine Verbandsinterne Schlichtungsstelle – wo ist also der Haken???

Nun ja, natürlich ist die Beschäftigung in der Leiharbeit nicht mehr wie anno 2003, als die Branche einen unsäglich schlechten Ruf hatte – mit Braungebrannten Goldkettchen Niederlassungsleitern, kaum Schutz für die Beschäftigte und einer sehr hohen Arbeitslosenquote, was die Bedingungen für die Zeitarbeitsfirmen stärkten.

Das einzige was für die Zeitarbeitsbranche zählt

Denn heutzutage ist es in Vergessenheit geraten, aber mit der Novellierung des AÜG in 2003 gab es sog. Tarife der Christlichen Gewerkschaft Zeitarbeit und Personal zu Stundenlöhnen von 6,-€ und weniger – für qualifizierte Facharbeiter wohlgemerkt. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Trotz alledem stellen die Tarifverträge in der Leiharbeit Menschen schlechter, als es ihnen vom Gesetz her zusteht:

Der Volksmund würde sagen: Die einzige Branche, wo Tarifverträge einem nix bringen

Lutz aus Zwickau durfte zu dieser Zeit bei einem Zulieferer für Automobile in Süddeutschland arbeiten– für 7,43€ /Stunde und übernachtete in einem von der Zeitarbeit gemieteten Wohnheim– in Betten, in denen statt Decken Stroh (!!!) im Bezug lag. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Tobias bekam Hunderte Stunden, welche er im Schweiße seines Angesichtes auf seinem Arbeitszeitkonto abgezogen, da die Zeitarbeitsfirma für ihn keinen Einsatz hatte. Völlig widerrechtlich, da er nie die Zusage dazu abgab. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Silvana füllte während eines Vorstellungsgespräches bei einer Zeitarbeitsfirma einen Personalfragebogen aus – abgefragt wurden unter anderem chronische Krankheiten und Schwangerschaft, bei weiblichen Arbeitnehmern. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Man kann nicht so viel Fressen, wie man kotzen möchte

Thomas beantragte Vier Tage Urlaub. In dieser Zeit wurde sein Einsatz im Kundenbetrieb beendet – auf seinem von ihm beantragten und genehmigten Urlaubsantrag fand sich wie von Zauberhand neben der 4 eine 1, so dass die Zeitfirma dadurch ihn bis zum nächsten Einsatz brachte – aus 4 wurden so 14 Tage. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Marlies ist schwerbehindert und alleinerziehend – trotz einer korrekten AU-Einreichung durch den Arzt, rechtzeitiger Meldung bei dem Kunden- und Zeitarbeitsbetrieb bekam sie mehrere Anrufe auf ihr Mobiltelefon durch den Disponenten – mit der Bitte wieder früher zu arbeiten, man brauche sie.  In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Gesetze, Recht und Regeln des guten Anstandes – In der Leiharbeit außer Kraft gesetzt

Lukas arbeitete sehr lange im Kundenbetrieb und bei der Auswertung der Zeiterfassung fiel auf, dass regelmäßig die 10 Stunden Marke am Tag überschritten wurde. Die Disponentin der Zeitarbeitsfirma rief ihn an und riet ihm, vor den 10 Stunden auszustechen, um anschließend weiter zu arbeiten. In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Die Zeitfirma verdient an jeder gearbeiteten und dokumentierten MinuteRisiken trägt allein der Leiharbeitnehmer

Rudolph führte ein Vertragsgespräch mit einer Zeitarbeitsfirma, es handelte sich um einen lukrativen Einsatz der Kategorie c. Nachdem mehrfach mündlich ein Gehalt vereinbart, durch den Kundenbetrieb genehmigt wurde und von der Zeitarbeitsfirma abgenickt – trotzdem kamen mehrere Vertragsentwürfe, in denen schlechtere Konditionen standen.

Grober Fehler – Einsatzende und Dauer des Arbeitsvertrages sind nicht synchron – die feigen Leihfirmen scheuen Risiken, wie der Teufel dsa Weihwasser

Es handele sich schlicht um einen Irrtum. Als ein weiterer Anruf erfolgte, der bereits beidseitig unterschriebene und korrekte Vertrag enthalte Fehler, zu Ungunsten der Leihfirma, die man gerne nivellieren möchte, ohne Rudolph entgegen zu kommen – hagelte es Drohungen und Beschimpfungen, dass man ihn in der Hand habe. Und schlußendlich vor Arbeitsbeginn kündigte.
In Deutschland, im 21. Jahrhundert.

Verträge die VOR Beginn gekündigt werden – wenn man nicht tut was die Leihfirma möchte, folgt die harte Sanktion

All diese Vorkommnisse kann man schwer mit Gesetzen, Gerichten, oder Gewerkschaften beikommen – weil sie perfide unter der offiziellen Normierung laufen. In einem Ausmaß und einer Häufigkeit, dass nur ein Narr von „Einzelfälle und Schwarzen Schaafen“ sprechen würde.

Die besten höchstrichterlichen Urteile für Leiharbeitnehmer

Das Bundesarbeitsgericht und einige andere Bundesgerichte haben meines Erachtens einige wegweisende Urteile gefällt, welche für die Beschäftigten der Leih-Branche zu deutlichen Verbesserungen führten:

Erwähnenswert ist noch das LAG-Hamm-Urteil von 2016, welche sich mit der Frage befasste, dass Leiharbeitern Fahrtkosten zu zahlen seien.

Das Märchen von der Selbstreinigung des Marktes

In Fussball-Ultra-Szenen wird oft und gerne von der Selbstreinigung der Kurve gepredigt, wenn die einen Anhänger des Vereins bei einem Auswärtsspiel unangenehm aufgefallen sind.

Sach- und Vermögensschaden und im schlimmsten Fall Personenschaden sind Grundlage solcher Aussagen.

Bei Fußballspielen ist Polizeipräsenz wichtig.

Das verkennt aber zwei Punkte:

  • Die Gruppendynamik von Personen und deren Gefahr, die man nicht mit Vorschriften begrenzen kann und
  • Das Fehlen eines äußeren Faktors mit Sanktions- und Regelmacht

Punkt a wurde durch viele Fanprojekte gut geregelt. Punkt b durch Gesetze und Polizeiarbeit.

Ebenso wie die Leiharbeit sich innerhalb von zwei Variablen bewegt – denen des Marktes, also der Nachfrage durch Kundenbetriebe und der Anzahl der Arbeitslosen.

Und dem Regelwerk, in Form von Tarifen, Branchenzuschlägen, aber auf Gesetzesänderungen und der Rechtsprechung.

Die Marktvariable ist die schnellere, dynamische und ehrliche. Und gerade in diese Zeiten von Fachkräftemangel und knappen Ressourcen spielt das den Leiharbeitnehmern in die Hände – deren Verhandlungsmacht ist gestärkt. Wenn sie diese kennen. Und einsetzen.

Auch das installieren einer sog. Kontakt- und Schlichtungsstelle durch den iGZ war ein guter Schritt – leider hat man das Gefühl, dass diese dazu dient, Konflikte von Arbeitsgerichten fernzuhalten, allen eine Verantwortung zu geben und bei Unstimmigkeiten, Fehlern und Falschaussagen (schriftlich) mit Floskeln (a la das war ein Versehen. Damn. Sowas auch) zu arbeiten.

Die KUSS der iGZ in Aktion

Leider ist es so, das das Personal in Zeitarbeitsfirmen unzureichend vorbereitet ist, formal schlechter qualifiziert und zudem die Empathie eines Haifischs aufweist, der einen blutenden Schwimmer im Meer wittert.

Davor hält man sich lieber fern – Hai auf der Jagd nach Beute

Inside Zeitarbeit – Personal und Rahmenbedingungen

In kaum einer seriösen Branche, in welcher Firmen unter Wettbewerbsbedingungen ihre Produkte, Dienstleistungen oder Informationen anbieten, trifft man auf solche unterirdisch anmutenden Prozesse, solch schlecht qualifiziertes Personal, so viel Bauernweisheit mit Dummheit gepaart.

Die Krönung ist sicher als Zuchtmeister auftretende Disponenten, welche jegliche außerhalb der Leiharbeitsbranche völlig untauglich sind und in jedem anderen Betrieb als normale Verhaltensweisen bei Arbeitnehmern (Rückfragen, Verhandlungen, Debatten o.ä.) als narzisstische Kränkung auffassen und zu Sanktionen greifen. Dies können Kündigungen, zuweisen schlechter Einsätze oder das „vergessen“ von Zahlungen oder ähnliches sein.

Die Frage sei erlaubt, wieso jeder Vollpfosten, der noch nicht mal eine Mindestqualifikation mitbringt, Personalverantwortung tragen darf.

Wer sich mit den internationalen Krankheitsklassifizierungen etwas auskennt, könnte solche Verhaltensweisen z.B. als dissoziale Persönlichkeitsstörungen (ICD-10, F 60.2),  (Mißachtung sozialer Verpflichtungen, empathieloses Verhalten andern gegenüber u.vm.), Narzissistische Persönlichkeitsstörungen (ICD-60, F 60.80) (Machtgefühl, Arrogantes Verhalten, Gefühl der Einmaligkeit u.v.m.) oder auch die histrionische Persönlichkeitsstörungen (ICD-10, F60.4) (oberflächliche und labile Affektivität, Dramatisierung, einen theatralischen, übertriebenen Ausdruck von Gefühlen und Suggestibilität, Egozentrik u.v.m. ) klassifizieren – das Gebot der persönlichen Untersuchung von Klienten verbietet eine Ferndiagnose – bewertet wurde lediglich das Verhalten von solchen Personen.

Das einzige Ziel ist der Umsatz, sind Menschen im Einsatz. Am besten pausenlos ohne Krankheit und Urlaub. Die Gesundheit von Mitarbeitern, als Schützenswert eine Pflicht von Arbeitgebern, darauf wird gesch…. . Wie die obigen Beispiele belegen.

Das externe Personal kommt von der BA, (es existieren Verträge mit Kooperationen mit Zeitarbeitsfirmen) die Lizenz zur gewerblichen Vermittlung von Leihpersonal erteilt die BA, ebenso die Kontrollen bei Unstimmigkeiten. Das klingt eher nach einem schlechten Scherz.

Was sind die Voraussetzungen für den Betrieb einer Zeitarbeitsfirma?

  • Entrichten von 370,-€ für die Erstmalige Erlaubnis
  • Entrichten von 2.060,-€ für die dauerhafte Erlaubnis
  • Einen Gewerbeschein für 50,-€
  • Das Vorhalten von 2.000,-€ pro Leiharbeitnehmer
  • Die monatliche Gebühr für den Arbeitgeberverband von 102,26€ bis 388,56€ .

Es gibt drei Agenturen, welche für die Erlaubniserteilung und die Kontrolle (und auch Beschwerden, das macht aber auch der Zoll) zuständig sind:

Ca. 11.000 Reine Zeitarbeitsfirmen gibt es in Deutschland

Die BA hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung 85 Kontrolleure für alle diese Zeitarbeitsfirmen in Deutschland, so dass jede alle 10 Jahre einmal mit einer Kontroller zu rechnen hat.

Und: früher war es besser, denn es waren mehr Kontrolleure dafür im Einsatz, wie folgende Grafik zeigt:

Wurde immer schlechter – Verhältnis Kontrolleure in Relation zu Leihbetrieben

Und so sehen Kontrollen durch die BA bei Zeitarbeitsfimen in echt aus:

Man „outet“ sich bei einem der wenigen Kontrollen durch die BA, aber erhält im Gegensatz keine Infos bzgl. Verstößen,, Datenschutz sei Dank…

Es ist nicht alles schlecht..

Aber genug des genörgels über die böse Leiharbeit – es gibt auch Lichtblicke, wenn man ganz genau hinschaut und hinhört.

Wo findet man die Lichtblicke in der Leiharbeit, die Kirsche auf der Sahne?


In solchen Positionen hat man auch als Zeitarbeitskraft relativ gute Gehälter und Konditionen– und ehlicherweise muss man sagen, dass dies ein Spezialfall von Leiharbeit darstellt – denn die Arbeitsbedingungen in Konzern X oder Behärde Y gelten als so attraktiv, dass der Umweg „Leiharbeit“ gern in Kauf genommen wird.

Oft ist dies sogar so in Tarifverträgen festgehalten, wie folgendes Beispiel zeigt:

Neue Bewerber kommen an 7. Stelle – Es bleibt nur der Weg über Leiharbeit

Fazit: Sklaventreiber

Wie ich beschrieben habe, gibt sich die Leiharbeit ein seriöses und solides Antlitz – man hat Regeln, es gibt viele neue Gesetze, es gibt Beschränkungen der Höchstüberlassungsdauer und sogar tolle, hohe Branchenzuschläge (bei In Kaufnahme einer sehr viel längeren Überlassungsdauer, als der gesetzlich vereinbarten).

Doch hinter all den Regeln, neben dem formellen und den Vorschriften, bleibt es eine „Branche“ welche nutzlos wie ein Kropf ist. Es stellt sich die Frage, warum viele Betriebe ihre HR Policy in die Hände von Zeitarbeitsfirmen geben (On-Site Geschäft, Outplacement, temp-to-perm) anstatt diesen als Kernprozess angesehenen Faktor wieder ins Unternehmen zu re-integrieren.

Die Zeitarbeitsbranche spricht viel von Verantwortung, dem Menschen, der im Mittelpunkt steht oder gar der Integrationsfunktion, welche man innehabe. Fakt ist aber, dass es diese „Branche“ nur gibt, weil:

Das Personal besteht aus Personen, welche die eigenen Vorschriften und Tarife nicht kennen, die das Recht so zurechtbiegen wie es ihnen passt, die Leiharbeitnehmer einschüchtern, drohen und sanktionieren.

Da sie die Informationsflüsse steuern, haben sie defakto die Leihpersonen „in der Hand“ – nach außen darf lediglich alles seriös erscheinen. Aber nach innen ist es faulig, es ist unangenehm und niemand bei klarem Menschenverstand hat Lust auf so etwas. Zu dem steigen die Gehälter einiger Leiharbeitskräfte seit einiger Zeit stärker als die der internen Disponenten an.

Life Hacks Leiharbeit – Das musst Du wissen (und umsetzen)

Ok, du hast ein Angebot einer Leihfirma, oder kennst jemanden, der ein solches Angebot hat – und wünschst Dir praktische Tipps die wirklich weiterhelfen und nützlich sind?

Kein Problem, hier sind sie – selbst erprobt und weitergegeben mit exzellenten Feedback.

1. Tritt einer Gewerkschaft bei. 

Ja, Gewerkschaften sind so 70er und die Arbeitswelt findet in tollen Open-Space Areas statt, es stehen Tischkicker und Playstation im Pausenraum, alle duzen sich und der Social Media Account des Unternehmens ist total „cray„??

High Key, Bruh – Das ist Fassade um dich hinzuhalten. Du kannst von heute auf Morgen aus der tollen Open-Space Area weg sein, in einem miefigen Büro bei deiner lokalen Arbeitsagentur und bist out of the Game!

Relevant ist nun folgendes– Gewerkschaften sind Experten im Arbeits-, Sozial-, und Tarifrecht. Als Mitglied kannst Du jederzeit eine Auskunft einholen.  Ohne Mehrkosten. Sollte es in eine Juristische Auseinandersetzung gehen, erhältst du nach 3 Monaten Mitgliedschaft kostenlosen Rechtsschutz vor Gericht, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.

Klar das macht eine Rechtsschutzversicherung auch. Aber diese legt höhere Hürden an, und schaut auf die Wirtschaftlichkeit. Der Gewerkschaftliche Rechtsschutz kennt diese nicht.

Weiterbildung – außer in Bayern und in Sachsen dürfen Arbeitnehmer bezahlte Freistellung für Weiterbildung nutzen. Die finden in Gewerkschaftlichen Bildungshäusern statt – tolles Essen, tradierte Einrichtungen, Teilweise mit Schwimmbad und Sauna ausgestattet – und alles im Beitrag enthalten. Vernetze Dich mit Kollegen aus ganz Deutschland und sammle wertvolle Fach- und Methodenkompetenzen.

Das größte aktive und nachhaltigsten Netzwerk findest Du nicht bei Fakebook, Pimpstagram und Zwitter X- sondern in der organisierten Arbeitnehmerschaft. Es soll auch Kollegen geben die, auf Grund ihrer Mitgliedschaft Kontakte zu Betriebs- und Aufsichtsräten bekamen und dadurch schneller in eine Festanstellung außerhalb der Leiharbeit kamen.

Übernahme öffentlicher gesellschaftlicher Ehrenämter, wie in der beruflichen Bildung, am Arbeits- oder Sozialgericht oder in der sozialen Selbstverwaltung. Dieser Weg geht ausschließlich über Gewerkschaften!!

2. TRITT EINER GEWERKSCHAFT BEI, verdammt. Dieser Punkt ist so wichtig, daher kommt er noch mal. Schiebe es nicht auf Morgen, rede Dir nichts ein, Schiebe die Schuld nicht auf andere!!

3. Visualisiere die Entscheidungsträger im Kundenbetrieb – je mehr du Dich vernetzt und sie eine hohe Meinung von Dir haben, desto besser ist es für Dich.

Die einzige Währung, welche die Zeitarbeitsbranche akzeptiert, ist das Geld und das Wohlwollen des Kundenbetriebes. Kommst du bei Deiner Leihfirma nicht weiter, dann wende Dich kurz an den Kundenbetrieb. Diese bekommen meist nur die Frieden, Freude, Eierkuchen Welt der Disponenten mit, aber niemals ihr wahres Gesicht. Es wirkt oft Wunder, wenn der Kundenbetrieb Druck auf die Leihfirma aufbaut.

Den Ansprechpartner des Kundenbetriebes an der Seite

4. Schau Dir den Entleihbetrieb an – existieren Branchenzuschläge für Zeitatbeitskräfte? Werden gesonderte Vereinbarungen gemacht? In Zeiten des Fachkräftemangels lehne tarifliche Entgelte der Leiharbeit ab!!

Entgelt bei einem Betrieb OHNE Branchenzuschläge
Entgelt bei einem Betrieb MIT Branchenzuschläge

Bei den obigen Anrechnungen war die Person bei der gleichen Zeitarbeitsfirma angestellt, nur einmal MIT Branchenzuschlägen und einmal ohne. Welches Gehalt ist Dir denn lieber?

5. Prüfe ob die Leiharbeitsfirma einem der beiden Verbände angehört, also iGZ oder BAP. Wird nur der Tarif angewendet, siehe von einer Beschäftigung ab.

6. Halte Dir vor Augen, dass dein Kundenbetrieb das Doppelte bis Dreifache an die Zeitarbeit zahlt – und versuche noch etwas vom Kuchen zu bekommen! (Fahrtkostenübernahme, Verpflegungsmehraufwednungen, Sonderprämien, bezahlte Weiterbildungen, mehr Urlaubstage usw. )

Es ist DEINE Arbeit, Du stehst jeden Morgen auf, bist in überfüllten Zügen oder im Stau – während die Zeitarbeit nix macht!

7. Erkenne die wenigen Vorteile, welche Dir Leiharbeit geben kann. Ja auch das gibt es. Fahrtechnisch ist die Fahrt zum Kundenbetrieb eine sog. Dienstreise und wird mit den Tatsächlichen Entfernungskilometer abgerechnet

Also der hin- und Rückfahrt. Ebenso darfst du für 90 Tage Verpflegungsmehraufwendungen anrechnen. Tut es die Leihfirma nicht, fordere es vom Finanzamt ein!

Möchtest Du eine Anpassungsqualifikation machen, sprich mit Deiner Leihfirma über das Qualifizierungschancengesetz (Paragraph 82 SGB III). Und nimm Deine Entleihfirma mit ins Boot. Das ist zwar nicht explizit für Zeitfirmen geschaffen worden, aber empfiehlt sich. Je nach Betriebsgröße werden bis zu 100% der Lehrgangskosten übernommen und bis zu 75% des Arbeitsentgeltes.

8. Lass Dir alles via E-Mail von Deiner Leihfirma mitteilen und verzichte auf WhatsApp oder andere Messenger. Für die Leihfirma bist du nur ein Subjekt, dass es gefügig zu halten gilt. Am Telefon kann man vieles erzählen.  Nur wer schreibt, der bleibt.

Probleme im Kundenbetrieb? Der Leihfirma egal

9. Nutze die Chance, wenn du in einer Gewerkschaft bist, auf Bildungsurlaub (der offizielle Vertrag gewährt Mitarbeitenden in Leiharbeit nur 25 Tage bezahlten Erholungsurlaub. Dies ist für Deine Entleihfirma kostenfrei, da nur anfallende Stunden bezahlt werden. Und schmälert die Marge der Zeitfirmen).

Versuche deine Verhandlungsposition zu stärken in dem Du öffentliche Ehrenämter übernimmst und Dich vernetzt  – als Schöffe, in der beruflichen Bildung oder in einem Gemeinderat. Dafür musst Du freigestellt werden. Und verschafft Dir Respekt der oft unsozial auftretenden und charakterschwachen Menschen die intern in Zeitarbeitsfirmen arbeiten.

10. Mach dich mit dem Tarifwerk vertraut, prüfe JEDE Abrechnung deiner Zeitfirma und kenne die wichtigste Rechtsprechung. Ebenso kann es nicht schaden, die Anschriften der Aufsichtsbehörden der BA um Verstöße zu melden. Neben dem Verlust von Kundenaufträgen fürchtet die Branche nichts so sehr wie den Verlust Ihrer Lizenz!!! Mach Dich ebenso vertraut mit den wichtigsten Fristen, die Du im Arbeits- und Tarifvertrag findest.

11. Fordere einen Tarifvertrag für interne Disponenten in Zeitfirmen. Keine Beschäftigung ist so reguliert wie die Zeitarbeit – und daher steht diese Branche so sehr im Brennglas. Das sporadisch organisierte Personal der Leihfirmen feilscht in den Tarifkommissionen munter über die Gehälter und Konditionen der Leiharbeiter mit – obwohl sie an ihnen verdienen.

Leider ist das unter dem Radar -des Gesetzes, der Arbeitsgerichte, von Gewerkschaften oder wem auch immer. Um es einfach zu machen, fordere Tarife für Disponenten in Zeitarbeitsfirmen – und schaue was passiert.


Und – teile dieses Wissen mit anderen Kolleg:innen die auch als Leiharbeiter dort beschäftigt sind. Seid ich von der gleichen Firma, lohnt sich vielleicht eine Betriebsratsgründung!


Brauchst Du Hilfe bei Verhandlungen oder weiteren Infos?

Buche ein 20 Minütiges, kostenfreies Erstgespräch bei mir.




















Hinterlasse einen Kommentar